Sophia Weber
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Sophia Weber
Foto: Monika Hanfland, 2021
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Foto: Monika Hanfland, 2021
Die Wechselwirkung von Fiktion und Wirklichkeit ist für die künstlerischen Arbeiten von Sophia Weber (*1992 in Mosbach) zumeist Ausgangspunkt, um sich Fragen nach Bedürfnissen, Gefühlen und Reflexionen der menschlichen Wahrnehmung zu nähern. Dabei werden in fotografischen und multimedialen Installationen gesellschaftliche Themenkomplexe, wie die Auswirkungen von Krieg oder die Gefahren technologischer Errungenschaften, in ein dokumentarisch erscheinendes Narrativ gesetzt und kritisch reflektiert.
In diesen inszenierten Realitäten verwendet Weber Materialien unterschiedlichster Herkunft und Beschaffenheit, um diese zu historischen Kriegsdokumentationen mit anmutenden Evidenzcharakter oder düsteren Zukunftsvisionen zu komponieren. So begegnen den Betrachtenden in 'dronebomb me' neben Aufnahmen aus einer Jagdkamera und popkulturellen Zitaten aus den 90er Jahren in Form abfotografierter Szenen der Serie "Akte X“ auch rotgefilterte Tier und Landschaftsaufnahmen, welche durch ihr Zusammenspiel neue Bedeutungsebenen entfalten.
Text: Andree Putz
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