Constantin Grolig
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Constantin Grolig
Foto: Monika Hanfland, 2021
Constantin Grolig
Foto: Monika Hanfland, 2021
Die künstlerischen Arbeiten von Constantin Grolig (*1992 in Wesel) sind von einer unbändigen Neugier für Materialbeschaffenheit und der vielseitigen Möglichkeiten von Formgebung wie auch Gestaltung innerhalb des Mediums der Fotografie geprägt. Die Werke widmen sich grundlegenden Fragen an gesellschaftliche Strukturen, wie Sub-kulturen oder urbanen Phänomenen, ihrer Wahrnehmung und immanenten Ästhetik. Dabei arbeitet Grolig weniger dokumentarisch, sondern visualisiert Artefakte und verknüpft diese zu einem lesbaren Ganzen. Die Bildmotive, ob Protagonist oder Objekt, sind dabei von einer nebulösen Atmosphäre durchdrungen und forcieren so ein Ausbleiben des Erwartbaren und Konkreten.
Die Arbeit 'Hotel Sunshine', die während des pandemiebedingten Lockdowns entstand, verhandelt die Aspekte von menschlicher Abwesenheit bei Nacht. Über die künstliche Lichtarchitektur des Stadtraums in Szene gesetzte Räume und Gegenstände lassen die Betrachtenden so in eine entrückte, dystopisch anmutende Parallelwelt eintauchen.
Text: Andree Putz
Weitere Künstler*innen 2021
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